Als vor 25 Jahren die Idee von Angelika Milsters Produzenten André Bauer geboren wurde, in einer Kirche nicht nur klassische geistliche Lieder mit Orgelbegleitung zu singen, waren viele skeptisch und rieten davon ab. Ihr Pianist Jürgen Grimm war 2001 Preisträger beim internationalen Kirchenorgelwettbewerb „Jazz And Churchorgan“ in Hannover, was lag also näher, als ein Cross-Over-Programm mit Kirchenliedern, klassischen Arien, Musicalsongs, Pop-Klassikern und Schlagern zu entwickeln?

Auch im Advent 2024 wird Angelika Milster wieder in Kirchen mit Ihrem Konzertprogramm zu Gast sein. Begleitet wird sie dabei in der Regel an der Orgel von Jürgen Grimm. Er beweist dabei eine hohe Flexibilität. Egal ob das Instrument in einer kleinen Dorfkirche oder in einem  großen Dom erklingt. Die Stücke werden für die Orgel eigens „übersetzt“: „Eine Eigenheit der Orgel ist, dass es keine Anschlagsdynamik gibt. Es gibt nur ‚Ton an‘ und ‚Ton aus‘. Ein Ton auf einer Orgel verklingt nicht wie der eines Klaviers. Er bleibt an und laut, bis man die Taste loslässt“, so Jürgen Grimm.

Das Crossover-Programm kombiniert geschickt verschiedene Musikgenres. Die Bandbreite reicht von Klassischer Musik, über die Tenorarie, dem Chanson bis zum Liebeslied. Während der Adventszeit stehen natürlich moderne und klassische Weihnachtslieder im Mittelpunkt. Hinzu kommen Musicalsongs, wie „Wie soll ich ihn nur lieben“ oder „Aus der Ferne“. Auch die Songs „Die Rose“ und „Erinnerung“, die zu einem Markenzeichen von Angelika Milster geworden sind, dürfen natürlich nicht fehlen.

Foto: Daniel Reinhold

Der Ticketvorverkauf für Melle hat begonnen

Für Hamminkeln-Brünen gehen die Tickets in Kürze in den Vorverkauf, weitere Termine werden folgen.